Gestern ist es mal wieder gefallen, dieses Wort, Trennung, zu erst lähmt es, will
nicht gehört oder gar begriffen werden und dann kommt die innere Stimme und sagt, ja
diesmal muss du dich damit auseinandersetzen.
Was davor passiert ist?
Viel, sehr viel.
Vor ein paar Jahren habe ich mein Leben aufgegeben um ihres zu retten, es ging um ihr Leben und ich war der einzige der der ihr helfen konnte.
Wir haben es geschafft sie zu stabilisieren, leider bin ich daran zu Grunde gegangen.
Eine Erfahrung die mich mein ganzes Leben begleiten und prägen wird.
Heute stehe zum Leben, ja ich will Leben, mich weiterentwickeln wachsen.
Leider kann meine Frau dieses Tempo nicht mit gehen, sie braucht noch viel Zeit
und Unterstützung damit sie sich letztendlich von ihrer Krankheit befreien kann.
In letzter Zeit merke ich, das ich ihr nicht mehr helfen kann oder möchte?
Unsere Beziehung besteht teilweise aus einem Abhängigkeitsverhältnis und ich frage mich wie lange mache ich das noch so mit und wann muss ich etwas ändern.
Ich werde um meine Ehe kämpfen, alles mögliche tuen damit unsere kleine Familie
weiter besteht.
Gleichzeitig darf ich nicht die Augen verschließen und muss eine mögliche Trennung in betracht ziehen, der Schmerz würde sehr groß sein.
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