Trennung?

Gestern ist es mal wieder gefallen, dieses Wort, Trennung, zu erst lähmt es, will
nicht gehört oder gar begriffen werden und dann kommt die innere Stimme und sagt, ja
diesmal muss du dich damit auseinandersetzen.
Was davor passiert ist?
Viel, sehr viel.
Vor ein paar Jahren habe ich mein Leben aufgegeben um ihres zu retten, es ging um ihr Leben und ich war der einzige der der ihr helfen konnte.
Wir haben es geschafft sie zu stabilisieren, leider bin ich daran zu Grunde gegangen.
Eine Erfahrung die mich mein ganzes Leben begleiten und prägen wird.
Heute stehe zum Leben, ja ich will Leben, mich weiterentwickeln wachsen.
Leider kann meine Frau dieses Tempo nicht mit gehen, sie braucht noch viel Zeit
und Unterstützung damit sie sich letztendlich von ihrer Krankheit befreien kann.
In letzter Zeit merke ich, das ich ihr nicht mehr helfen kann oder möchte?
Unsere Beziehung besteht teilweise aus einem Abhängigkeitsverhältnis und ich frage mich wie lange mache ich das noch so mit und wann muss ich etwas ändern.
Ich werde um meine Ehe kämpfen, alles mögliche tuen damit unsere kleine Familie
weiter besteht.
Gleichzeitig darf ich nicht die Augen verschließen und muss eine mögliche Trennung in betracht ziehen, der Schmerz würde sehr groß sein.

Twitter

Als ich anfing zu Twittern, ging es mir zu allererst darum mich über die Welt da draußen informieren zu lassen. Aber dann lese ich von jemanden, wie er oder sie den Alltag bestreiten.
Ich begleite oder lese diese Personen über Monate, immer nur 140 Zeichen.
Es gibt welche über die ich in Blogs mehr erfahre. Sie schaffen es Anonym zu bleiben obwohl sie Situationen oder Gefühlswelten hervorragend beschreiben.
Kenne ich denn nun diese Personen oder kennen die mich, die mir folgen?
Was haben sie für ein Bild von mir?, mein Profilbild ist ein Kunstwerk, meine Kurzbiografie nur kurz und meine Tweets? ich weiß es nicht.
Ich glaube das meine Phantasie bei Twitter eine wichtige Rolle spielt.
Personen bekommen Gesichter, eine Stimme sie werden Individuell, was ja auch jeder Mensch ist sie werden sympatisch ich entdecke Gemeinsamkeiten, doch dann kommen sie, wie Terry Pratchett sie nennt die dritten Gedanken, die mich Fragen "glaubst du das wirklich was da steht? denn die ganze Person könnte ja selber ein Phantasiegebilde sein!"
Die dritten Gedanken sind mir wichtig, sie halten mich davon ab mich in dieser virtuellen Welt zu verlieren.
Die Realität ist meistens doch etwas anderes als die Phantasie und so wurde ich doch sehr positiv überrascht, als mich vor kurzem eine Twitterin in meinem Atelier besuchte.
Es wahr sehr spannend und ich etwas aufgeregt, da ich zum ersten mal meine neuen Werke präsentierte.
Das Bild das ich von meiner Besucherin hatte , die ich zuvor nicht kannte, wurde in der Realität bestätigt.
Ich würde mich auch gerne mit anderen twitterer/innen treffen, denn ich glaube nur durch ein reales Treffen kann eine neue Ebene entstehen oder aber auch das Interesse an einer Person erlöschen, doch leider liegen zwischen den Wohnorten oft sehr viele Kilometer so das die Wahrscheinlichkeit(eines Treffens) sehr gering ist.
Um das wofür meine 140 Zeichen nicht reichen, soll es ab jetzt in diesen Blog gehen, also um Geschichten über und aus meinem Leben.