Der Text zu der Langen-Nacht-der Museen von Tobias Greiner

Der studierte Künstler, junge Vater, Mundharmonika-Spieler und Cineast Toni Winkelmann kommt eigentlich von der Malerei. Aber das „Dingliche“ – egal wie labil, aufrichtig-brutal, oder zerstörerisch-imperfekt gedeutet, lässt ihn als ehemalig detail-obsessiven Maler nicht mehr los. Anschauungsobjekte und Ausgangspunkt seiner Arbeit ist der täglich-banale Ding-Ballast, von dem wir bewusst oder unbewusst umgeben und beeinflusst sind. Ob er in Erinnerung an seine Zeit als „Jungpionier“ in der DDR politische und sozial-gesellschaftliche Bezüge in seine Arbeit integriert oder sich seine Arbeit aus der persönlichen Beobachtung von Kälte, Angst, Macht, Unterdrückung und Aggression in der Gesellschaft heraus entwickelt: Toni Winckelmann räumt in jeder Ecke seines Ateliers und seiner einzelnen Arbeiten auf mit dem Irrglauben an ein utopisch aufgebautes Lebensidyll-Babylon. Durch die innere, gänzlich eigenartige Kraft seiner Arbeiten stellt sich beim Betrachter dennoch keine Enttäuschung und Desillusionierung ein sondern eine ansteckende Begeisterung, das „Dunkle und Schmerzhafte“ in der Gesellschaft und als Individeum anzunehmen und sich somit letztendlich selber davon zu emanzipieren - statt das Schreckliche und Unfassbare einfach nur „abzuspalten“. Nach Camus gilt auch bei den Arbeiten von Toni Winckelmann: Das Schicksal zu verachten und es dadurch zu überwinden. Daher steckt hinter aller Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt in Winckelmanns Arbeiten letztendlich immer auch eine hoffnungsvolle, friedliebende Botschaft.

Magen-Darm

In den vorherigen Blogeintrag habe mich über das befinden meines Sohnes bei seinen Großeltern
geäußert.
Eine Woche später stellt sich heraus das er, wahrscheinlich einen Magen-Darminfekt hatte und deshalb wenig gegessen, gespuckt und veränderten Stuhlgang hatte.
Nun hat es meine Frau erwischt und heute am Sonntag war es so schlimm, das ich einen Arzt holen musste. Die Ärztin stelle den Infekt fest und meinte meine Frau habe das schlimmste hinter sich.
Aber ich, ja ich solle mich schon mal auf den Magen-Darminfekt vorbereiten, denn ich bin unausweichlich der nächste und werde nicht drumherum kommen.
Da habe ich gerade eine Bronchitis fast auskuriert, da kündigt sich schon die nächste Schwächung an, also werde ich mich auf schon mal auf das Spucken die Magenkrämpfe, viel Tee und Zwieback vorbereiten und solange es noch geht so richtig schön schlemmen.
Wenn ich wirklich ausfalle und meine Frau wird voraussichtlich noch mehrere Tage geschwächt sein, kommt uns die Schwiegermutter helfen.

Besuch un der alten Heimat



Nun war ich das erste mal mit meinem Sohn alleine in der Heimat.
Los ging es am Freitag, mit dem Flugzeug nach Rostock-Laage. Der kleine flog das erste mal und ich glaube er hat es nicht mitbekommen, da wir drei Sitze für uns alleine hatten konnte er während einer Stunde Flugzeit super spielen.
Die folgenden zweit Tage bei seinen Großeltern verliefen dann leider nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich, der Papa musste immer in Sichtweite sein und ihn viel rumtragen, da er sonst immer alles isst habe ich mich auch darauf verlassen das es dort auch so ist, leider hat er sehr wenig gegessen.
Mit Oma und Opa wurde er auch nicht richtig warm was besonders dem Opa zu schaffen machte denn sobald dieser ihm zu nahe kam fing er an zu weinen.

Für mich war es eine Reise in die Vergangenheit, zehn Jahre bin ich nun fort und in diesen hat sich mein leben radikal verändert.
Ich habe einen alten Schulfreund getroffen und ein befreundetes Paar besucht deren Kinder ich nur als Kleinkinder kannte.
Diese zwei Begegnungen waren für mich sehr schön, da es Menschen sind die bleiben und trotzdem weiter gehen, was man bei sehr vielen nicht behaupten kann.
Ich habe auch Abbildungen meiner Exponate gezeigt, die Reaktionen auf diese, es gab keine.
Einer der Gründe weshalb ich ging, da die Themen Kunst oder Kultur finden dort fast nicht statt.

Auf dem Rückweg über Rostock hat der Joel noch heftig gespuckt so das ich ihn bei meinem Bruder umziehen musste. der Flieger ging sehr spät so waren wir erst am Sonntag gegen dreiundzwanzig Uhr in Stuttgart waren.
Das obere Bild zeigt den kleinen mit seinem Großvater.